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July 20, 2012
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Kapitel: Kapitel 1
Autor: midnightshadow
Übersetzt von wolfsman2
Korrektur von BronyFiremane


Grau. Eine endlose Ausweitung von grau. Nicht ein Wind wehte, nicht mehr. Keine Sterne schienen, nicht in einer halben Ewigkeit.

"Tia?" Lunas Stimme war schwang sanft. Celestia schaute auf ihr jüngere Schwester und war erstaunt von der Tatsache, dass ihre Schwester immer noch kleiner war als sie. Trotz der Jahre, die sie beide überstanden hatten, fast eine Ewigkeit, hatte sich nichts verändert. Luna war immer noch nur halb ausgewachsen.
"Ja, Liebste?"
"Ich habe Angst."

Die ewige Stille hatte sie wieder einmal Verschlungen. Sie war nicht sicher für wie lange; eine Minute; ein Jahr; ein Jahrhundert. Das spielte keine Rolle. Nichts interessierte sie mehr.
"Ich habe Angst, Tia." sagte Luna nochmal. Celestia wunderte sich ob sie eine Konversation verpasst hatte. 
Das passierte schon einmal. Luna berichtete von ihrer Zeit auf dem Mond, eine unangenehme Ewigkeit ist das her und das nacherzählen hatte genau so lange gedauert wie die Gefangenschaft selbst. Es machte keinen Unterschied, sie hatten sowieso nichts anderes zu tun. Als Celestia die Konversation die währen der letzten tausend Jahre angehalten hatte auseinandernahm um sie dann neu zusammenzusetzen sagte sie nur: "Ist doch nett."

Die Welt außerhalb war grau. Eine endlose Ausweitung von grau. Nicht ein Wind wehte, nicht mehr. Keine Sterne schienen, nicht in einer halben Ewigkeit.

Canterlot. Das war es. "Canterlot!" wiederholte Celestia laut.
"Was?"
"Ich war dazu da in Canterlot zu herrschen und ich hatte eine .... eine wie hast du es genannt?"
"Sklavin? Dienerin?"
"Ja," merke Celestia langsam an, "das muss es sein. Eine Sklavin. Ihr Name war ... Twinkle? Starbright? Comet Flare? Sie war sehr schlau, für ein Pony."
"Ponys sind ... wie wir, richtig? Nur kleiner und schwächer und sterblich."
„Ja" Sie runzelte die Stirn, „...sterblich."

Die Welt außerhalb war grau. Eine endlose Ausweitung von grau. Nicht ein Wind wehte, nicht mehr. Keine Sterne schienen, nicht in einer halben Ewigkeit.

So war es schon die ganz Zeit. Grauer Staub war alles was jetzt von dieser Welt übrig geblieben war. Äonen zuvor, zogen lebende Kreaturen durchs Land und formten es nach ihren Launen. Sie starrten in den blauen, blauen Himmel auf die Sonne, die zu ihrer Zeit hell und gelb war anstatt eines dunklen und kränklichen rot. In der Nacht, schliefen sie unter Milliarden und Milliarden funkelnder Lichter - andere Sterne, so weit, weit weg - und sie träumten ihre Träume von Reichtum.
Das Universum wurde niedergeschlagen, eventuell. Die alte Zeit hatte ihren Weg mit der Realität eingetauscht. Vom glamourösen Reich umspannender Höhen, war der Fall hart und endgültig. Die Ponys haben sich verändert, entwickelt, mutierten und zogen weiter. Vielleicht, wurden sie nicht mehr als eine Fußnote in der Geschichte. Sie zogen sich in die Seen zurück, hielten sich von Himmel und Boden fern und von dort aus war es nur noch ein kurzer Weg ins Verderben. Ohne Ponys die sich um den Boden und um das Wetter kümmern brach das Ökosystem zusammen. Alles Leben, überall, brach zusammen.
Als alles Leben verschwand wurde alles zu Staub. Alles außer Celestia und Luna.

"Was haben wir falsch gemacht, Schwester?" murmelte Celestia.
"Was?" antwortete Luna. Zwischen den Sätzen floss das Licht der sterbenden Sonne durch den Himmel um durch Dunkelheit ersetzt zu werden. Da war kein Mond, denn er hatte sich schon vor einer Ewigkeit zu Staub verwandelt.
"Was haben wir falsch gemacht? War das Leben denn nicht perfekt für meine kleinen Ponys? Ich gab ihnen alles, ich gab ihnen Ordnung, Genugtuung, und einen Sinn"
"Was hast du gesagt?"
"Das ich ihnen alles gab?" Celestia blinzelte vor Überraschung, Luna antwortete sofort.
"Nein, nein danach!"
"Ich gab ihnen einen Sinn im Leben und Genugtuung -"
"Nein, du gabst ihnen Ordnung. Ordnung, Schwester! Ordnung!" Luna war nun aufgedreht, ihre dunkelblaue Mähne hat begonnen lebhaft zu funkeln. Sie sprang im Kreis und wirbelte den immer noch vorhandenen grauen Staub auf.
"Das ist es! Wie konnten wir das vergessen? Wie?!"
Celestia schaute ihrer Schwester amüsiert zu, als Luna davon sprang. Die blaue Alicorn-Prinzessin spreizte ihre Flügel und stieg auf zum Himmel. Sie wandte und schwang sich nach unten.
"Komm! Komm Schwester!"
"Wo willst du hin? Luna, du Kindskopf, was machst du da?" Celestia sprang ihr zu Hufen. Ungewohnt sich zu bewegen, als hätten sie das seit Jahrhunderten nicht gemacht, wackelten sie bevor sie sich an den Rhythmus erinnerten. Wie in einem Traum folgte Celestia ihrer Schwester in den Himmel.

Vielleicht, dachte sie zu sich selbst, war das ein Traum. Vielleicht zog sie endlich weiter, wie ihre geschätzten Ponys. Vielleicht hat die Unsterblichkeit geendet, mit der Zeit die ausläuft und dem Raum der sich selbst in Stücke zerrisst, mit dem unvollständigen Firmament, der -
"Es ist nicht mehr weit!"
Launas Stimme riss Celestia aus den Gedanken. Eine Ewigkeit war es her, so ein Verlust von Konzentration wäre für ein Pony das hätte sterben können fatal gewesen. Jetzt, gab es keine Ponys mehr zum bewahren .
Keine anderen Ponys. Celestia blinzelte.
Nein da gab es keine anderen Ponys. Da war, wie auch immer, etwas anderes.

***

Der Garten war hier, Celestia erinnerte sich. Sie konnte sich alles vorstellen. Hecken, die grünen gewachsenen Wände nannte man Hecken. Ein Labyrinth wurde aus diesen Hecken gemacht. Eine ... eine Ansammlung von Wänden in den man sich verlaufen konnte. Es stand außerhalb ihrer beiden Palastes
-als Luna zurück kam übernahm ihre jüngere Schwester der Kontrolle. Celestia selbst wurde für eintausend Jahre auf die Sonne verbannt. Celestia lachte; so lange war es her! Sie hatte es vergessen.
Sie hatte vergessen, dass er immer noch da war.
Die Statue; eine merkwürdige Kreatur, ein Amalgam von Teilen verschiedener Tiere, zusammengebracht in einem unmöglichen Wesen.
Er hatte einen Namen, Sie erinnert sich.
Discord.

Die Statue schien zu splittern seit die alte Magie weg war. Putz fiel in Stücke, schält sich ab und zeigt gefärbtes Fell und Federn. Mit einem Blitz brach der Draconequus durch in Licht und Leben. Celestia erschrak, denn für sie war Magie für ein Millennium ungeübt. Das war die Kreatur, die sie und ihre Schwester erschaffen hatte, als die Welt noch jung war. Das war die Kreatur, die nicht nur von ihrem Reich sondern das auch noch vom Rest des Universums gefürchtet wurde. Jetzt gab es natürlich nichts mehr vor dem man sich fürchten müsse.
Celestia ließ ihre Augen vor Angst geschlossen.
"Celestia," die Stimme - sie erinnert sich an diese Stimme, "öffne deine Augen, Celestia."
Das weiße Alicorn öffnete seine Augen, schaute auf in das Gesicht seines größten Erzfeindes. Er war alt und doch jung. Seine Augen weit offen, sein Atem feucht und sein Eindruck - nett.
"Discord?"
"Du, nein ihr beide habt länger gewartet als ich gedacht hatte, meine Töchter."
"I- Ich versteh nicht, willst du nicht ..."
"Dich bekämpfen? Dich hassen? Dich das fürchten lehren? Nein, warum sollte ich?"
"Wir haben dich eingeschlossen, oder etwa nicht? Hasst du uns nicht?" Celestia schaute rüber zu Luna, welche tanzend um die ehemalige Statue sprang wie ein junges Fohlen.
"Ah, meine Kinder, schätzt ihr mich wirklich so ein? Wie könnte ich mein eigen Fleisch und Blut hassen? Was ist Zeit für eine Kreatur für mich, oder euch? Eintausend Jahre, eine Millione, eine Milliarde? Ehrlich, ich hatte gedacht ihr würdet wenigstens dabei gelernt haben. Ich sehe ich sollte das nochmal versuchen. So kommt, eure erste Lektion."

Discord schnippte mit den Klauen und die Welt hatte sich verändert.

Staub tanzte und wirbelte in der plötzlichen Brise, Bäume und Sträucher brachen aus der Erde, welche plötzlich mit einem saftigen grün versehen war. Sie knarrten und stöhnten, als sie aufwuchsen, spien Süßigkeiten, oder Häuser oder Wolken aus den Knospen, die direkt in den Himmel schwebten. Die Sonne wandelte sich von rot in orange. Wörtlich, in orange. Eine Orange. Sie wuchs und brach in einen Feuerwerk aus das den Himmel erleuchtete und sich in Sterne verwandelt hat.
"Was... was machst du?"
"Oh Celestia, mein kleines Pony, hast du wirklich nichts gelernt? Perfekte Ordnung führt zu nichts. Wörtlich nichts. Eine Ewigkeit aus Langeweile. Ohne Chaos kann es keine Erschaffung geben. Das, meine liebe Tochter, ist deine erste Lektion. Ehrlich, ich bin überrascht, dass du solange gebraucht hast um das herauszufinden."
Celestia brach in ihre Knie nieder als Tränen ihr Gesicht herunterliefen. In all den Jahren konnte sie kein Leben erschaffen und jetzt war es für Discord ein Kinderspiel. Sie hatte es nie geschafft Leben zu erschaffen und nun endete der Schmerz für all diese unzähligen und unnötigen Jahre. Jetzt verstand sie ihre größte Dummheit und Anmaßung. Sie hatte gedacht sie wäre die Herrin über ihr Reich dabei war sie nur ein Aufseher, ein schlechter noch dazu.
"Was jetzt?" Celestia fürchtete sich immer noch. Sie hatten beide für eine Ewigkeit zu diesem Draconequus in Stein aufgeschaut, hatten ihm seine Freiheit verwehrt, hatten ihm sein Reich weggenommen. Disord nahm die beiden Alicorns und drückte sie an sich, "Ah meine Töchter, nun machen wir die Dinge wie ich sie mache. Das ist eure zweite Lektion."

Kapriziös wie ein Schmetterling, vergessend und vergebend wie der meist erleuchtete Meister, ließ Discord alle seine Ungereimtheiten hinter sich, in der Vergangenheit und wandte sich wieder dem Universum zu, als es jung und lebhaft wuchs wie zuvor.
Chaos zerstört, das ist wahr, aber es ist auch die Kraft hinter allen Dingen. Seine Kreaturen werden tanzen wie sie es zuvor getan hatten.

Und Celestia und Luna hatten gelernt.
:iconwolfsman2:
Original:[link]
Download der deutschen Version:[link]
Übersetzung von:[link]

Viel Spaß beim lesen :D. Gibt mir ne Watch und ich werde mehr Geschichten übersetzen.
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:iconbronyfiremane:
Mood: Love ~BronyFiremane Jul 20, 2012  Hobbyist Traditional Artist
:) Jetzt gefällt sie mir NOCH besser
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